ALL DARK – Der Neue Westen

Jazztour zum Nationalsozialismus

Stadttour zu den Swingkids in Westberlin an nistorische Spielszätten von Jazz über den Olivaer Platz zur Schaubühne am Lehniner Platz

Kontakt: 0171/5483492 oder anja@jazzgeschichten.de

  • vor dem ehem. BMW-Haus, Kurfürstendamm 31,   10719 Berlin; endet ca 120 Minuten später vor der Schaubühne, € 15, Ermäßigung möglich

  • 25.06.2020, 8-10 pm

Vorsichts-Maßnahmen müssen natürlich getroffen werden. Die kultur-historischen Stadt-Spaziergänge finden jedoch im Freien statt, eine gute Voraussetzung.  Meldet Euch am besten bei mir! Ich freue mich.

Gerne gehe ich Eure individuellen Bedürfnisse ein, kontaktiert mich einfach vorab!

Swingkids in Berlin von 1933 – 1945:  Die Stadttour zu den Swingkids in Westberlin trifft auf Populismus, Manipulation, Kompromisse und zivilen Ungehorsam. Eigentlich stand Jazz 1933 auf dem Index! Die Nazis diffamierten die Musik nach allen Regeln des Rassismus. Dennoch war sie aus der Berliner Unterhaltung nicht wegzudenken! Niemals umfassend verboten, hier teilweise sogar offiziell gefördert, herrschte irgendwie Unklarheit.

Die Stadttour zu den Swingkids in Westberlin forscht vor Ort nach. Es gab eine Großstadt-Jugend, die die Musik und den Tanz liebte. Einverstanden mit den neuen Verhältnissen waren sie auch nicht. Das waren die Swingkids. Wie sollte aber ein Jazz-Leben unter den Umständen überhaupt aussehen?
 

Obwohl der Begriff Berlin erst 1936 wirklich erreichte, handelte es sich auch 1933 schon um Swing. Das war weder Marsch noch Gleich-Schritt! Die Musik vermittelte lässig-elegant ein Lebensgefühl, individualistisch und nonkonformistisch. Ein Hauch von Freiheit umgab sie! Insofern war Swing nicht kompatibel war mit der offiziellen NS-Ideologie. Er galt von Anfang an als fester Bestandteil des aktiven wie des passiven Widerstands. Die Swingkids beteiligten sich nicht alle am organisierten Widerstand. Sie hatten oft schon genug zu tun mit sich und ihrem eigenwilligen Umfeld.  Unabhängig davon bekämpften Nazi-Schergen sie landesweit mit ganz verschiedenen Mitteln. In Berlin gehörte Swing aber eben auch zum festen Repertoire der Unterhaltung! Was also tun? Und was konnte unter derartig menschenfeindlichen Bedingungen übrig bleiben von der ursprünglichen Musik?

Hier nannten sich die Swingkids Swings. Besonders im Neuen Westen prägten sie und ihre Tänze das Bild, exzentrisch und extravagant. Wer waren sie? Was hatte das Treiben der Swingkids im Sonderfall Berlin zu bedeuten? Die Fragen treiben auch die Stadttour zu den Swingkids in Westberlin herum.

MUSIK: Medien

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Stadttour zu den Swingkids in Westberlin

Stadttour zu den Swingkids in Westberlin