ALL DARK – Der Neue Westen

Jazztour zum Nationalsozialismus

Stadttour zu den Swingkids in Westberlin an historische Spielstätten von Jazz über den Olivaer Platz zur Schaubühne am Lehniner Platz

Kontakt: 0171/5483492 oder anja@jazzgeschichten.de

  • vor dem ehem. BMW-Haus, Kurfürstendamm 31,   10719 Berlin; endet ca 120 Minuten später vor der Schaubühne, € 15, Ermäßigung möglich

  • den nächsten Termin seht an der Seite. Weil die letzte Tour ausfallen mußte, kontaktiert mich gerne, um einen früheren Termin zu vereinbaren!

Wir müssen weiterhin umsichtig bleiben. Dass die kulturhistorischen Stadt-Spaziergänge im Freien stattfinden, ist von Vorteil. Um die Größe der Gruppen auf ein vernünftiges Maß zu beschränken, bitte ich Euch, vorher mit mir zu kommunizieren!

1933 – 1945:  Die Stadttour zu den Swingkids in Westberlin trifft auf Populismus, Manipulation, Kompromisse und zivilen Ungehorsam. Eigentlich stand Jazz 1933 auf dem Index! Die Nazis diffamierten die Musik nach allen Regeln des Rassismus. Dennoch war sie aus der Berliner Unterhaltung nicht wegzudenken! Niemals umfassend verboten, hier teilweise sogar offiziell gefördert, herrschte irgendwie Unklarheit.

Die Stadttour zu den Swingkids in Westberlin forscht vor Ort nach. Es gab eine Großstadt-Jugend, die die Musik und den Tanz liebte. Einverstanden mit den neuen Verhältnissen waren sie auch nicht. Das waren die Swingkids. Wie sollte aber ein Jazz-Leben unter den Umständen überhaupt aussehen?
 

Obwohl der Begriff Berlin erst 1936 wirklich erreichte, handelte es sich auch 1933 schon um Swing. Das war weder Marsch noch Gleich-Schritt! Die Musik vermittelte lässig-elegant ein Lebensgefühl, individualistisch und nonkonformistisch. Ein Hauch von Freiheit umgab sie! Insofern war Swing nicht kompatibel war mit der offiziellen NS-Ideologie. Er galt von Anfang an als fester Bestandteil des aktiven wie des passiven Widerstands. Die Swingkids beteiligten sich nicht alle am organisierten Widerstand. Sie hatten oft schon genug zu tun mit sich und ihrem eigenwilligen Umfeld.  Unabhängig davon bekämpften Nazi-Schergen sie landesweit mit ganz verschiedenen Mitteln. In Berlin gehörte Swing aber eben auch zum festen Repertoire der Unterhaltung! Was also tun? Und was konnte unter derartig menschenfeindlichen Bedingungen übrig bleiben von der ursprünglichen Musik?

Hier nannten sich die Swingkids Swings. Besonders im Neuen Westen prägten sie und ihre Tänze das Bild, exzentrisch und extravagant. Wer waren sie? Was hatte das Treiben der Swingkids im Sonderfall Berlin zu bedeuten? Die Fragen treiben auch die Stadttour zu den Swingkids in Westberlin herum.

MUSIK: Medien

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Stadttour rund um den Kurfürstendamm, den Swingkids hinterher!

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