KIND OF GOLDEN – Die Friedrichstadt

Jazztour der Zwanziger Jahre

Ein Stadtspaziergang zu historischen Veranstaltungs-Orten des Jazz aus den Zwanzigern, vorbei an Brandenburger Tor und Checkpoint Charlie.

Anmeldung unter 0171/5483492 oder anja@jazzgeschichten.de 

  • gegenüber dem Hotel Adlon, Unter den Linden 77,10117 Berlin, am S/U-Bahn-Eingang Brandenburger Tor. der Stadtspaziergang endet ca. 120 Minuten später in der Nähe des Checkpoint Charlie, € 15, Ermäßigung möglich

  • den nächsten Termin siehe an der Seite

Jeder Stadtspaziergang kann jederzeit gebucht werden, vielleicht in Verbindung mit einem Konzert!? € 15/Person, bei Zwei oder Weniger mindestens  € 45

Gerne gehe ich Eure individuellen Bedürfnisse ein. Kontaktiert mich einfach vorab!

Stadtspaziergang in das „Sünden-Babylon“ Berlin: Zurück in die Friedrichstadt! Das Vergnügungszentrum war aus dem Kaiserreich noch berüchtigt! Die Wilhelminische Pracht bestand fort. Nur war sie nun erschwinglich für alle. Ein turbulentes soziales Chaos.

1918 klang Jazz nach Industrialisierung und Technisierung. Die Musik war also absolut zeitgemäß. Für die Arbeiter*innen bedeuteten ihre Hektik und Nervosität Revolution und standen für ganz neue Zeiten. In ihrem Optimismus konnten die Klänge wirklich viele begeistern. Ihre Exzentrik nahm die progressiven Künstler*innen für sie ein. Dann diente Jazz als die Tanz-Musik in Zeiten von Tanzmanie. Cakewalk und Shimmy beherrschten die erste Hälfte der Zwanziger Jahre, Charleston die Zweite.

Das Vorspiel von Sex, Drugs and Rock´n`Roll! Der Stadtspaziergang erzählt davon.

Technisch gesehen war die Musik allerdings so außergewöhnlich, dass viele ausgebildeten Musiker*innen lieber weiterhin Klassik oder Unterhaltungs-Musik spielten. Deswegen nahmen sich spontan gegründete Jazzbänder, wie sie genannt wurden, dieser Aufgabe an. Viele von ihnen bestanden aus Hobby-Musiker*innen. Zeit blieb ihnen keine. Jazz entwickelte sich rasant weiter. Jeder neue Jazzstil erschloss der Musik wieder andere gesellschaftliche Kreise.

Unweigerlich befinden wir uns inmitten der Themen jener Tage. Die Moderne an sich, Geschlechter und andere soziale Fragen, wie jene nach Antisemitismus  und/oder Rassismus, fordern ihren Tribut.

Einige Orte in der Friedrichstadt spiegelten diese Kontroversen besonders realistisch, und deswegen erinnert dieser Stadtspaziergang vor Ort daran.

MUSIK: Medien

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Stadtspaziergang zu historischen Veranstaltungsorten des Jazz aus den Zwanzigern

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