KIND OF GOLDEN – Der Neue Westen 

Jazztour der Zwanziger Jahre

Eine Stadtführung zu historischen Veranstaltungsorten des Jazz, vorbei an Gedächtniskirche und dem Theater des Westens.

Anmeldung unter 0171/5483492 oder anja@jazzgeschichten.de

Jede Stadtführung kann jederzeit gebucht werden, vielleicht in Verbindung mit einem Konzert!? € 15/Person, bei Zwei oder Weniger mindestens  € 45

Gerne gehe ich Eure individuellen Bedürfnisse ein, kontaktiert mich einfach vorab!

Stadtführung in das „Sündenbabylon“ Berlin: Lasst uns hinter die Fassade der GOLDENEN ZWANZIGER blicken! Wie war Jazz eigentlich aus Amerika nach Berlin gekommen und wie wurde er empfangen? Wo waren die Orte und wer die Protagonist*innen? Vor allem, wie klang die Musik?

Hoch umstritten und heiß umkämpft wurde Jazz in der Unterhaltung des hochindustrialisierten Berlins unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg zu einem Muss. Die Musik drückte das Lebensgefühl vieler Städter*innen aus und passte genau zum Zeitgeist. Deswegen entwickelten die hiesigen Musiker*innen sofort eine Methode, einfach mehr Synkopen zu nehmen – Zeichen zur Unterbrechung regelmäßiger Rhythmen und Symbole für Jazz, sie in die gängigen Volks-Lieder oder -Tänze einzufügen und das Ganze etwas chaotischer zu spielen. Das nannten sie dann Jazz und waren auf der Höhe der Zeit! Da hört die Stadtführung mal rein!

Weil sich Jazz im Laufe der GOLDENEN ZWANZIGER und darüber hinaus dynamisch entwickelte und ganz unterschiedliche Spielarten hervorbrachte, erreichte die Musik Menschen unterschiedlichster sozialer Herkunft und war 1929 schichtübergreifend populär.

Auf den Spuren von Musiker*innen und Jazzfans, Instrumenten und dem technischen Fortschritt, kommt die Stadtführung unweigerlich zu sprechen auf Rassismus und Antisemitismus, Geschlechterfragen, und natürlich die unerhörten Töne.

Eine erste Jugendbewegung läutete das Popzeitalter ein. Und das moderne Vergnügungszentrum, der damals Neue Westen, lockte mit besonderen Versprechungen, und tut das bis heute – beeindruckende Gebäude und eine moderne Atmosphäre!

  Musiktipps 1918 – 1933:

Internationale Musiker*innen:

Original Dixieland Jass Band – Tiger Rag (1917)
King Oliver
Louis Armstrong
George Gershwin – Rhapsodie in Blue
Irving Berlin – Blue Skies
Bix Beiderbecke
Eddie Lang & Joe Venuti
Duke Ellington – It don`tmean a thing ..

.. in Berlin:

Mike Danzi
Josephine Baker
The Virginians

Berliner Musiker*innen:

Original Excentric Jazzband – Tiger Rag (1919)
Dajos Béla
Weintraubs Syncopators
Georg Haentzschel
Franz Grothe